William Hill fechtet britisches Steuermodell an
16. August 2012 / wettanbieter-newsIn Deutschland hat William Hill vor kurzem für Schlagzeilen gesorgt, weil man sich mit Sportwetten vom deutschen Markt zurückgezogen hat. Dies war eine direkte Antwort auf die Änderungen, die vor allem eine Steuer in Höhe von 5% eingeführt haben. Kunden aus Österreich und der Schweiz sind von diesem Rückzug nicht betroffen. Nun ist es an sich natürlich schade, wenn ein so großer und etablierter Wettanbieter den Rückzug antritt, doch der deutsche Markt ist auch nicht das Hauptfeld von William Hill gewesen. Was in Deutschland also möglich war, wird mit Großbritannien nur schwer möglich sein, denn hier ist der Online Buchmacher eine feste Instanz und gehört quasi zum Alltag. Grund zur Beschwerde hat William Hill dennoch, denn auch auf der Insel sollen Steuern erhoben werden.
Der britische Finanzminister hat Änderungen mit dem Glücksspielgesetz vor. Vielleicht ja auch angeregt durch Deutschland sollen Steuern auf Online Gewinne eingeführt werden. Wenn jedoch schon 5% in Deutschland viel klingen, dann sollten man keinen näheren Blick auf die Pläne werfen. 15% Steuern sollen erhoben werden. Allerdings möchte William Hill ganz und gar nicht freiwillig diese Steuern zahlen und fechtet diese Planungen an, die gegen EU Gesetze verstoßen könnten, die eine freie Dienstleistung gewähren. Umgesetzt ist freilich noch nichts, doch sollten 15% Steuern in Großbritannien eingeführt werden, könnte das auch deutsche Politiker auf ganz neue Ideen bringen.
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